This site is based on my daily practice of Shotokan Karate-Do here in Oita City, Japan. More than anything else, unlike the majority of other karate websites, this page is primarily dedicated to Budo Karate training itself; that is, Karate-Do as a vehicle for holistic development.
In September, the Christchurch Seido Karate Shibu will have its 50th Anniversary!!! As I've mentioned on here, earlier this year, this will be an unprecedented event in New Zealand Karate-Do history. As the time is nearing I'd again like to wish my friend Renzie Hanham Hanshi and all the members of Seido, past and present, the utmost best for the big day.
The fantastic poster attached above outlines the event and impressively reflects 'five decades' of the club in Christchurch. Omedetto gozaimasu from Oita City, Japan. - Osu, André
Nakamura Shihan and me at my final class in Kumamoto.
Upon returning from Germany I attended my final class at the JKA Kumamoto Chuo Dojo (Shototakuhirokan) under Nakamura Masamitsu Shihan and facilitated by Akiyoshi Sensei. Depicted in this post was my final action, besides the act of shifting itself, before leaving Kumamoto-ken and moving to Oita City.
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Again, I was asked to coach both the junior and senior classes. In addition to my teaching, Nakamura Shihan typically offered his superb technical advice intermittently throughout both sessions. What never ceases to amaze me is how Nakamura Shihan 'only points out the utterly essential points'. What's more amazing than this is that he `prioritizes' people weaknesses, and eradicates them from the top down. Besides being a true master of Shotokan-Ryu Karate-Do, Nakamura Shihan is a wonderful person.
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Indeed, I really appreciate the two years of training I've had with Nakamura Shihan. Also, I am very-very thankful to Akiyoshi Sensei, the Nakamura family, and all of the members of the Shototakuhirokan. In addition to Karate-Do training itself, I've been very fortunate to gain some very special friendships.
Domo arigatou gozaimashita!
Group photo of the senior class at Shototakuhirokan (the central Kumamoto branch of the JKA).
Whilst karateka from Spain, Switzerland, France, the Netherlands and Denmark attended, the majority of karateka were naturally from Deutschland. Accordingly, and upon seeing her extensive (fantastic) notes, I asked Andrea Haeusler if I could publish them here on my blog, which she very kindly allowed. The notes should very work well in conjunction with the video of the seminar. Domo arigato gozaimasu (Thank you very much) Andrea Sensei. and also to Torsten Sensei. Osu!
Andre
Andrea Sensei and Torsten Sensei at the 2015 Seminar in Krefeld.
Rotation, Posture, Relaxation - Lehrgang mit Sensei André Bertel in Krefeld
(By Andrea Haeusler)
Im Frühjahr 2015 unternahmen Karatefreunde von Torsten und mir eine Trainingsreise nach Japan. Unter anderem besuchten sie dort Sensei André Bertel, der mit ihnen beneidenswert viel Zeit verbrachte. Die facebook-Berichte unserer Freunde nebst ausführlicher Foto-Dokumentation ließen uns vor den Bildschirmen schmachten - wir wären so gerne dabei gewesen!
Zu unserem großen Glück konnte sich der ansonsten viel beschäftigte Sensei im Juli ein paar Tage frei schaufeln und sagte unserem Freund Frank sehr spontan einen Besuch in Krefeld und das Abhalten eines zweitägigen Lehrgangs zu. Als wir von der Ausschreibung hörten, waren Torsten und ich natürlich gleich Feuer und Flamme und gehörten mit Sicherheit zu den ersten verbindlich angemeldeten Teilnehmern! Der Lehrgang war dann innerhalb kurzer Zeit ausgebucht, da die Teilnehmerzahl auf 100 begrenzt war (bei einer Hallengröße von ca. 400 qm schon eine ganze Menge!). Die Tatsache, dass es schon bald keine Tickets mehr gab, war umso erstaunlicher, als in vielen Bundesländern bereits die Sommerferien begonnen hatten und viele Karateka gar nicht daheim waren!
Ein dickes, dickes Lob an dieser Stelle an die Organisation des Nakayama Krefeld e. V.! Von der Halle über die Verpflegung bis zur Abendveranstaltung war alles super organisiert und alle Gäste fühlten sich willkommen!
Total perplex war ich direkt bei der Begrüßung durch den Sensei an der Eingangstür: "Oss, you are Andrea!" Huups, woher weiß der denn meinen Namen? Facebook schön und gut, aber 1. sieht man real doch meist anders aus und 2. muss man die ganzen Gesichter und Namen erstmal behalten (vor allem, wenn man die Menschen noch nie zuvor persönlich gesehen hatte!). Torstens Begrüßung war noch persönlicher und auch erfreulicher:"Ah, I like your video with Unsu! Very beautiful kata!"Aber das war typisch für André: eine überwältigende Aufmerksamkeit und Freundlichkeit, wie ich sie bisher bei keinem anderen Karatetrainer (und auch sonst sehr selten) wahrgenommen habe!
Das Training war für mich eine perfekte Mischung aus bekannten Techniken / Bewegungsmustern und einer gehörigen Portion neuer Ansätze, die aber in keinem Widerspruch zu meinem bisherigen Karate-Weg stehen. Da André viele Jahre lang Uchi-Deshi von Shihan Asai war, hat er erwartungsgemäß zahlreiche Bewegungen der Asai-Schule in seinem Trainingskonzept: Bewegungen mit blitzschneller Rotation des Körpers, die eine große Lockerheit voraussetzen. Für viele von uns war es vermutlich ungewohnt, sich von den im Shotokan häufig antrainierten recht starren Kihon-Bewegungsmustern zu verabschieden. Aber Karateka, die regelmäßig z. B. bei Risto Sensei trainieren, wissen ja: Eine Anspannung des ganzen Körpers ist ein Krampf - damit muss man zum Arzt gehen ;-) Also: locker bleiben und durch Lockerheit und ausschließliche Anspannung in dem Moment, auf den es ankommt, explosiv werden!
Das soll aber jetzt nicht heißen, dass wir uns wie schlaffe Marionetten bewegen sollten! Im Gegenteil: Ein weiterer, wichtiger Ansatz war eine gute und aufrechte Körperhaltung ("Posture") mit einer inneren Grundspannung, die aber nicht zu einer "Verkrampfung" führen soll. Für einen "perfekten" Zenkutsu Dachi gab es zahlreiche tolle Übungen - Fallenlassen aus dem Shizen Tai, Hochspringen aus der Hocke oder aus dem Seiza - nicht alle gut für "Kniekranke" geeignet, worauf der Sensei aber auch explizit hinwies! Schön war auch der Mae Geri aus Seiza, der die Oberschenkel zum Brennen brachte!
Ich weiß ehrlich gesagt noch sehr wenig von den Trainingslehren der Asai Schule - allerdings dürfte einer der maßgebenden Bestandteile die Bewegung aus der Rotation heraus sein: enge Verwringungen des Körpers auf der Stelle oder auf kleinem Raum, die durch den Rotationsschwung trotz großer Lockerheit eine große Energie generieren. Ähnliches übten wir bereits beim Takudai in Dresden unter Naka Sensei und auch beim Samurai Spirit in Siegen unter Malcolm Dorfman Sensei. Mir fällt diese ganz enge Drehung noch sehr schwer, aber wenn man sie gut beherrscht und schnell ausführt, wirkt sie mit Sicherheit zerstörerisch wie ein Tornado!
Drehungen übten wir aus verschiedenen Positionen: Aus dem Zenkutsu Dachi heraus in der Vorwärtsbewegung oder aus dem Shizen Tai heraus auf der Stelle - mit und ohne Partner, es war schon sehr dynamisch und im wahrsten Sinne des Wortes schwindelerregend!
Neben den für viele von uns neuen "Moves" gab es aber auch ganz klassische Übungsformen wie etwa Gohon Kumite, welches angesichts des knappen Platzes in der Halle kurzer Hand in Sanbon Kumite umgewandelt wurde. Ahäm, eigentlich wäre das dann doch letztlich gar nicht nötig gewesen, denn der Sensei rief uns, als ihm klar wurde, dass die 5-er-Schrittfolge so, wie wir aufgestellt waren, nicht umzusetzen war, dazu auf, uns so hinzustellen, wie in Japan: Schulter an Schulter, quasi auf Tuchfühlung mit dem Nachbarn. Auf diese Weise waren wir gezwungen, uns wirklich nur auf einer Linie vor und zurück zu bewegen. Beim Sanbon Kumite hatte der Sensei für uns folgende Anweisungen parat: Zunächst mal passte ihm die bei den meisten von uns zu groß gewählte Distanz zwischen Angreifer und Abwehrendem nicht. Viele von uns schlugen dann zu Beginn Chudan Barei, statt Gedan Barei - wir sollten wirklich darauf achten, dass die Faust nur eine Faust breit über dem Knie gehalten wird. Dieses "Faust-breit"-Prinzip übertrug er dann auf sämtliche Blocks: Age Uke eine Faust breit vor der Stirn, Soto Uke mit Ellenbogen eine Faust breit vor den Rippen und so weiter - nichts Neues, eigentlich, aber offenbar noch nicht optimal umgesetzt. Den Soto Uke - und hier musste ich wieder an "meinen" Risto denken - sollten wir nicht zu weit hinten ausholen, sondern seitlich am Körper und dann auf einer graden Linie nach vorne schlagen. So hatte auch die Basisübung Sanbon Kumite für viele von uns so einige "Knäcken" und es bedurfte gar keiner exotischen Einlagen, um uns herauszufordern.
Sehr nach meinem Geschmack war der konsequente Kontakt, mit dem der Sensei agierte und den er auch von uns erwartete. Es war zuweilen sehr amüsant - dieser extrem freundliche und auch recht zierliche Mann, der dann mit einem Lächeln Freiwillige nach vorne bat, um Techniken zu demonstrieren. Anfangs ragten noch zahlreiche Hände nach oben, wenn André "zum Tanz" bat. Im Laufe des Lehrgangs hoben sich dann aber eher ängstlich die Augenbrauen oder Schultern der potenziellen Kandidaten und jeder versuchte, möglichst im Boden zu versinken, um nicht in den Genuss der explosiven und harten Techniken zu gelangen. Es war echt erstaunlich, dass Kerle, die aussahen wie Kleiderschränke und den Sensei mindestens um eine Haupteslänge überragten, vom Boden abhoben, wenn sie von seinen Tsukis oder Keris getroffen wurden! Und dennoch hat jeder von den "Opfern" beteuert, dass sie bei aller Härte sicher waren, die Technik sei noch kontrolliert gewesen - hätte André richtig durchgezogen, wäre es wohl zu ernsthaften Verletzungen gekommen. Torsten hatte das "Vergnügen", zwar nicht als "Freiwilliger vorne" beteiligt zu sein, aber im Zusammenhang mit einer unserer Partnerübungen einige Tsukis des Sensei einzustecken: Er beschrieb es so, dass man gar nicht mal an der Hautoberfläche den großen Knaller spürt, wie wir es vielleicht vom gegenseitigen Impact-Training gewohnt sind - es sei eher so gewesen, dass der Schlag ins Körperinnere eindringt und dort im Inneren wie eine Handgranate explodiert!
Von Verletzungen heimgesucht schien allerdings letztlich nur der Sensei selber - die Fäuste im wahrsten Sinne angeschlagen vom Makiwara-Training, die Achillesferse verletzt vom letzten Kumitetraining vor dem Abflug nach Deutschland mit seinem Sensei ... er entschuldigte sich fortwährend für seine Einschränkungen durch diese Verletzungen. Mein großer Wunsch wäre es, einmal unverletzt so präzise und hart zu agieren wie der Sensei, wenn er sich nur limitiert bewegen kann! Der Sensei wies im Laufe des Lehrgangs immer wieder darauf hin, dass uns Verletzungen möglichst nicht vom Training abhalten sollten. Man sollte "um die Verletzung herum" trainieren - also nicht einfach weitermachen wie bisher, da das ja dem Körper schaden würde. Sondern das machen, was noch geht oder so, wie es noch geht!
Nun, bei uns war es so: Das Eine ging - das Andere nicht ... die Übungen waren zum Teil sehr anspruchsvoll und bedurften ein hohes Maß an Beweglichkeit und Mut. So übte ich z. B. seit vielen Jahren wieder einmal Kani Basami: Hierbei täuscht man erst Ura Mawashi Jodan an, sinkt dann mit der entgegen gesetzten Körperseite zu Boden und stützt sich dort mit ausgestrecktem Arm ab, um dann mit dem anderen Bein in die Kniekehle des Partners zu fahren und ihn mit dem Bein, welches den Ura-Mawashi getreten hat, zu Boden zu drücken. Ein großer Spaß! - Aber elegant geht sicher anders ;-)
Eine große Überwindung kostete es mich auch, bei einem Angriff Jodan Mae Geri als Abwehrende unter dem Keri hindurch zu tauchen und den Angreifer dann von hinten zu Fall zu bringen. Hierbei kommt es nicht nur auf die eigene Beweglichkeit an, sondern man muss auch hoffen, dass der Angreifer das Knie vor dem Tritt wirklich hoch genug zieht. Wo genau unsere Fehler jetzt im Einzelnen lagen, kann ich nicht sagen - aber Torsten und ich trafen uns jeweils einmal mit dem Kick - und dummerweise ist durch das Abtauchen die Trefferfläche jeweils der Kopf! Nichts für zarte Gemüter, also und nur etwas für Partner, die rücksichtsvoll miteinander umgehen (können).
Der Lehrgang war für mich schon am ersten Trainingstag Budo-Karate wie von einem anderen Stern! Und am zweiten Tag wurde das ganze dann noch getoppt, als wir in der letzten Einheit Ablauf, Bunkai und Anwendungen der Kata Nijushiho umsetzten. Zunächst übten wir detailliert den Ablauf der Kata, wobei ich mit Torsten und Frank eine Passage vorführen sollte und hierbei einen wertvollen Korrekturvorschlag bekam. Dann kamen einige Bunkai-Sequenzen, als Angriff und Abwehr in formellen Karatetechniken und schließlich dann die Selbstverteidigungs-orientierte Anwendung. Besonders in Erinnerung ist mir hier die Stelle geblieben, bei der man aus dem Kokotsu Dachi in den Kiba Dachi dreht und Yoko Empi in die offene Hand platziert, dann Gedan Barei - hieraus wurde eine Umklammerung am Hals (Würgen) von hinten und "Genickbruch" durch Fallenlassen des Unterarms bzw. Anheben des Ellenbogens.
Rotation, Posture, Relaxation - präzise und wirkungsvolle Techniken mit einem supernetten und charismatischen Trainer! Das war ein fantastisches Karatewochenende, welches all unsere Erwartungen weit übertroffen haben! André hatte der Trainingsgruppe erzählt, dass er in ein neues, größeres Haus umgezogen ist, damit er mehr Platz hat für Karateka, die ihn in Japan besuchen möchten. Bei manch anderem Trainer hätte man dies wohl für eine sympathieheischende Floskel gehalten - aber bei André glaube ich sofort, dass er das auch wirklich so meint! Ein Japan-Aufenthalt stand für mich als fernes Ziel am Horizont - aber durch die Aussicht, dort bei André trainieren zu können, ist es ein gutes Stück weit realer geworden und die Idee, so eine Reise konkreter zu planen, nimmt allmählich Gestalt an. Bis dahin gilt es, die vielen neu gewonnen Trainingsimpulse zu sortieren und einen Teil davon auch umzusetzen.
Notizen:
25.7.15: Details
- Sauberer Stand -> im ZK den hinteren Fuß ganz aufsetzen, also auch die Fuß Außenkante; Rotation der Achse
- Stabiler Stand -> Schultern locker
- Starkes Hikite (mit dem Ellenbogen denken, nicht mit der Faust), die Hikite-Faust so drehen, dass der kleine Finger nach oben zeigt, das verstärkt die Spannung des hinteren Ellenbogen
- Gedan Barei auch wirklich gedan schlagen - in unserer Gruppe schlugen die meisten zu hoch, nämlich eigentlich chudan Kamae!
I. Posture / stabiler und aufrechter Stand
1. ZK stehen und Tate Shuto - dabei das hintere Bein beugen, aber nicht so, dass das Knie nach außen geht (kein Fudo Dachi); dann Gyaku Tsuki aus dem hinteren Bein nach vorne schießen. Wie oben beschrieben liegt die Achse an der vorderen Hüfte. Beim Gyaku Tsuki die Hüfte drehen, aber die "Ohren grade halten" :-)
2. ZK stehen und Gyaku Tsuki im Stand (wie oben) und dann den vorderen Fuß zurück ziehen und durch Streckung des hinteren Beins wieder nach vorne schießen (zweiter Gy Ts).
3. Hüfte vor
Den Gy Ts haben wir dann auch mit Partner geübt - André hat den Gy Ts an "Freiwilligen" demonstriert - "any volonteers - it won't be hard" und wenn die Freiwilligen dann vorne standen "not so hard as it may look" oder "only some bruises" oder "not really dangerous" es wurde jedenfalls immer wieder relativiert, sobald jemand vorne stand und der bekam dann ordentlich auf die "Mütze". Torsten durfte einmal Andrés Gyaku Tsuki einstecken - er war sehr beeindruckt, denn anders, als man es sonst kennt, brannte der Tsuki nicht auf der Hautoberfläche, sondern drang direkt unter die Bauchdecke ein und schien dort wie eine Handgranate innerlich zu explodieren!
Gohon Kumite - bzw. tatsächlich dann Sanbon Kumite wegen der Enge in der Halle!
- wirklich "Gedan Barei" zu beginn - siehe oben!
- Distanz überprüfen (die meisten standen zu weit weg)
Beim Vorwärtsgehen nicht zuerst die hintere Ferse heben, sondern den ganzen Fuuß
- den Block nicht zu weit vom Körper entfernt ausführen, sonst kommt direkt ein treffender zweiter Angriff! Age Uke eine Faust breit vor der Stirn, Gedan Barei eine Faust breit über dem Knie, Soto Uke: Ellenbogen grade nach vorne schlagen und auch eine Faust breit vor dem Körper
Übungen für einen stabilen Stand:
- aus Shizen Tai in ZK nach unten (also ohne hochzukommen) vorne springen und zurück (oder "dynamisch fallen")
- aus der Hocke ...
- aus Seiza
Aus Seiza Mae Geri treten (Übung für eine gute Körperhaltung)
Weitere Übungen für einen stabilen Stand:
- Im Shizen Tai Tsukis schlagen - Schultern locker, Hikite hart! Der Körper ist wie ein Nunchaku: Arme und Beine sind locker - Fäuste und Füße hart!
- dann Tsuki 45 Grad
- dann 90 Grad
- dann 180 Grad mit Sprung
- dann anders rum
- dann 360 Grad
II. Rotation
1. Drehung üben - ähnlich Samurai Spirit - Körper auf der Stelle verwringen, extremen Hüfteinsatz
2. Das für die SV nutzen
Beginn der zweiten Einheit: Warmup von Torsten!
Anschließend im Shizen Tai stehen, die Arme wie zu Beginn der Tekki Nidan als Kamae/Ausgangsposition
- auf der Stelle weit rechts rum "verwringen" und mit dem rechten Arm Uraken schlagen, Arm aber nicht schnappen, sondern stehen lassen, Arm nicht strecken; bei der Drehung darauf achten, dass der Fuß auf der Seite des Armes, der schlägt, auf der Hacke dreht, der andere dreht auf dem Ballen; bei diesem Uraken, der stehen bleibt, wird die Hüfte nicht gegengedreht, sondern mit gedeht
- dann anders rum drehen
Spezielles Arm-Warmup von André:
- im Shizen Tai stehen, Arme seitlich auf Schulterhöhe, Handflächen nach oben
- vor dem Körper die Arme überkreuzen und dabei je auf die gegenüberliegende Schulter bzw. Schulterblatt schlagen (ein Arm oben her und ein Arm unter dem anderen Arm her)
- und wieder auseinander - zusammen, auseinander etc.
- dasselbe mit Handflächen nach unten
- Handflächen nach vorne
- und natürlich auch nach hinten
- Dann aus derselben Startposition Uraken zur Seite - Uraken geschnappt: d. h. Hüfte gegen drehen (beim gestoßenen Uraken - siehe oben - geht die Hüfte mit)
Aus der Uraken Übung mit Drehung wurde dann eine Partnerübung kreiert:
- Tori Angriff Oi Tsuki
- Uke dreht sich auf der Stelle knapp seitlich raus und schlägt Uraken, zurück drehen und zur anderen Seite auch nochmal Uraken (noch ein drittes Mal?, zur ersten Seite?)
Weitere Partnerübung:
- Tsuki Jodan - Block Age Uk/Gyaku Tsuki, drehen zur geschlossenen ("blinden") Seite des Tori, also so, dass dieser nicht ohne weiteres weiter angreifen kann, und Uraken
- Block gegen Mae Geri - hier Gedan Barei nach Meinung Andrés nicht optimal. Wenn man ihn da anwendet, dann am besten als Uraken gedacht und wirklich erst im letzten Moment die Faust drehen. Im Realfall habe man bei einem Angriff mit einem Fußtritt allerdings auch gar keine Zeit für einen Schritt zurück mit Armblock. Daher sein Vorschlag: Block mit dem vorderen Bein bzw. Knie, als Soto Ashi Uke (Knie kommt von außen und blockt Mae Geri nach innen) oder als Uchi Ashi Uke (Knie kommt von innen und blockt Keri nach außen). Der Sensei konnte es fantastisch vormachen - allerdings gab es wohl bei den meisten von uns hier eher blaue Flecke. So richtig konsequent wollte hier auch wohl keiner treten bzw. blocken, da die Verletzungsgefahr einfach zu groß ist. Aber im Ernstfall ist diese Übung mit Sicherheit eine Option.
Dann Ushiro Geri üben: ähnlicher Ansatz wie Risto Sensei, nur dass man vor dem Tritt nicht in "Neko Ashi Dashi" dreht und dann tritt, tritt, sondern in Hangetsu Dachi
Dann Ushiro Geri aus größerer Entfernung mit einer "entgegen gesetzten" Drehung um das vordere Bein herum - also z. B. li vor im Kamae stehen, dann nicht rechte Schulter zurück und drehen, sondern in die Richtung drehen, bei der die rechte Schulter vor geht. (????)
Als nächstes Ushiro Geri um das hintere Bein herum drehen. Sehr schwierig... (????)
ZK mit Tate Shuto Uke, dann Gyaku Tsuki, dann vorderes Bein zurück und mit Drehung und Uraken kontern (????)
2. Tag
Zunächst ging es darum, zu üben, sich auf einer Linie zu bewegen, damit keine Kraft zur Seite verloren geht. Das übten wir wie folgt:
Gyaku Tsuki, Drehung vorne rum - auf der Linie bleiben
Lockerungsübung für die Schultern mit Empi:
rechter Arm Age Empi, Empi nach hinten (wie Hikite), Mawashi Empi, Yoko Empi, zig mal, immer schneller werdend, dann anderer Arm
Dem Partner "eine langen":
Ganz irre Übung mit offenen Händen! Der Beweis, dass man aus großer Lockerheit viel Energie schöpfen kann!
Aus Shizen Tai rechts vor gehen in Fudo Dachi mit Fumi Komi. dabei mit der rechten Hand eine Art Gedan Uke ausführen, aber Hand geöffnet. Die Hand peitscht am Gi des Partners entlang (in Echt: am Körper!). Bewegungsrichtung von oben rechts nach links unten, dann mit derselben Hand quer über den Körper des Partners nach rechts zur Seite und am Schluss hoch zum Hals (bei der Übung hinter den Hals, also quasi in den Nacken) mit Heito Uchi. Dadurch, dass bei der Starbewegung das ganze Körpergewicht fällt, wird die Starttechnik schon unglaublich kraftvoll! Die Übung hatte es echt in sich und man musste sehr vorsichtig agieren - und das, obwohl man fast gar keine Kraft aufwendete!
Variation: Mit beiden Händen gleichzeitig - erst Handkantenschlag Shuto an den Hals, dann auf die Rippen und zum Schluss in die Genitalien (bei der Übung: Innenseite Oberschenkel)
Anschließend: Kombination aus beiden Varianten - Bewegungen frei fließen lassen, große Bewegungen!
Zweite Einheit: Nijushiho Bunkai und Application; Bunkai ist Kata-Analyse - von den Bewegungen her eher an der Kata dran; Application bedeutet freie SV aus der Kata! Einige richtig geile Sachen, von denen ich mir leider nicht viel merken konnte....
Kiba Dachi mit Arm zur Seite, dann Drehung mit Empi in den gestreckten Arm und mit rechts Gedan Barei - das wurde so umgesetzt, dass man den anderen von hinten mit dem linken Arm in den Schwitzkasten nimmt und den rechten Ellenbogen auf den Hinterkopf drückt, dann den rechten Unterarm runter drücken bzw. den Ellenbogen hoch - Vorsich1! Genickbruch möglich!
Many thanks to Frank Kohler for literally making this seminar happen; furthermore, his family for kindly hosting me.
Nakayama Dojo Krefeld especially Alex San for his administration of the event and photography.
Oliver Schomburg for his photos (and ALL of the video footage).
Peter Lampe for his arrangement of my travel to and from Japan, and for taking me to Frankfurt Airport.
Michael Lohmann for all of the kind medical support.
Lastly to all of the karateka who attended - especially those whom travelled far (my friend Christa Lehmann, also those from Netherlands, Denmark, France and elsewhere in Europe): I hope this video reminds you of the key points covered over the weekend (because this is the sole purpose of this video compilation-- it is for you!!!). As fellow karate-do student, I have huge respect for all you who attended, and trained hard. Osu, Andre.
Please click on following link, if you want to check out the 2nd video (which, needless to say, will only make 100% sense for those whom attended the course):
Here is a video of my July 2015 seminars: in Krefeld, Germany. This footage was also filmed and edited by my dear friend, and fellow budo karateka, Oliver Schomburg.
As many will know, I am teaching Karate-Do in Germany at the
end of this month. This two day Open Seminar will be on the 25th and
26th of July in Krefeld.
This event came to fruition due to the efforts of Frank Kölher (who recently came for training at my dojo here in Japan with his friends Peter and Rainer). For more information, please contact the Karate-Dojo Nakayama (click on the poster for contact details).
I’d like to add that this will be a very special seminar, as it
is very hard for me to go outside of Japan due to my busy schedule here. It is unlikely I can teach outside of Japan (where I live) and New Zealand (my home country) for the next three years. So I
hope that, even with such short notice, karateka will take the opportunity to
attend.
Needless to say, the theme, as always, will be `Traditional Japanese Budo Karate’; furthermore, the content will very useful for long-term technical development. Whoever who attend will need to take many notes as I will be sharing numerous points that get taught behind closed doors here in Japan.
For those who attend, I look forward to seeing you in Krefeld, Germany. It is going to be a great weekend of Karate-Do and friendship.
The
remainder of this year promises to be very busy karate-wise. I have renshusei (trainees)
from across Japan, Europe and Oceania coming, and constant requests for international
seminars. Not to mention competing in tournaments here in Japan, attending seminars, and special trainings
Just like in my very
first post, all that matters is training itself, training and spirit. This is
my on-going goal, to keep training in traditional Japanese `Budo Karate' and to
continue developing, physically mentally and spiritually. Osu, André Bertel.
Speed work: Sanbon renzuki in shizentai - hachiji dachi.
This article will briefly
outline why I believe that the Shizentai (natural position), in particular
Hachiji dachi, is the most important stance in Karate-Do.
Please excuse the `name dropping’ but
I’d like begin by quoting the founder of the Japan Karate Association, Funakoshi
Gichin Sensei, whom emphasized that “…the various forms of shizentai are for
the advanced practitioner”; moreover, that “natural tachikata (stances) are
most basic and most advanced positions in karate-do”. There are two key aspects
underpinning this reasoning: firstly, that self-defence will inevitably be from
a natural position; and secondly, ‘generating maximum power from a natural
position is more difficult’—as it is more internalised (than, say, from a
zenkutsu-dachi, kiba-dachi, fudo-dachi and the like).
Hachiji-dachi from the rear (please note my right foot before looking at the next two photos)
Based on
this rationale, “…irrespective of what tachikata you make or utilize, you must
replicate what is done and achieved in hachiji-dachi (and, indeed, other forms
of shizentai i.e. - heisoku-dachi, heiko-dachi, renoji-dachi, etcetera)”. In
particular, this relates to maintaining one’s shisei (posture); and awareness
and smooth/level application koshi no kaiten (rotation of the hips), tai no
shinshuku (contraction and expansion/stretching of the body)—again, this
strongly relates back to sustaining one’s shisei; and the use of the seika
tanden. Needless to say, this foundational point can be applied to all other
aspects of kihon; furthermore, kata and kumite. In other words, the relationship
between the actions in the most natural position(s) and the unique tachikata, featured
in karatedo, highlights a universal concept
Note the right foot from the previous photo.
in budo (martial arts).
To expand on
this, let’s consider the most common ‘kamae’ in Shotokan style karate-do (which
un-coincidentally is performed in hachiji dachi). It is the `ryoken daitai mae’
position. Ryoken daitai mae is performed before and after completing kihon,
kata, and before and after the various forms of kumite. However, this kamae is
not simply performed in hachiji-dachi; rather, it moves from musubi-dachi
through heiko-dachi (interestingly, passing through its Okinawan roots) and
finally into hachiji-dachi “…with the fists moving into their final position in
perfect coordination with the feet pivoting outward”. Within this rudimentary
action includes the critical aspects of `te-ashi onaji’ (same timing of the
hands and feet) and `kakato-chushin’ (heel centreline), both of which the traditional
karateka will need to address throughout their karate journey.
Before I
wrap up I’d like to also reference hachiji-dachi in relation to the initial
movements of the Heian kata and Kanku-Dai (where the karateka must move
leftward for the first ukewaza). Consequently, this provides a fundamental
means for fostering kakato-chushin. This is because in order to form one’s
tachikata correctly the right foot of hachiji-dachi needs to be turned to the
correct angle to form a proper stance. The most blatantly obvious example is
when one makes kokutsu-dachi (i.e. – movement one of Heian Nidan, Sandan,
Yondan and Godan; and movement three of Kanku Dai), as the rear foot ideally
points 90 degrees; hence, the front and rear leg form a perfect right angle. Needless
to say, if the right foot remains in the hachiji-dachi position, it will be
incorrectly pointing rearward, and “…a weak/unstable and distorted,
`shiko-dachi-like’ stance will be formed”. So again, we can see how
hachiji-dachi teaches the karateka to move their feet correctly.
Movement 1 of Heian Shodan requires a larger action.
Lastly, I
can’t help but mention that Hachiji-dachi gets its name from the positions of
the feet, which perfectly form the kanji for `hachi’ (eight). Of course, the
number eight is very important in Budo as, amongst other things, it relates to
happo (the `eight directions’) used in combat. While this is symbolic, it still
has meaning, especially when we think back to the aspects of self-defence
mentioned earlier; that is, “…in response to an assault, moving in any of the
eight directions in a natural state”.
In sum, hachiji-dachi
is extremely important as it tells us
a lot about our positioning, coordination and centring, amongst other things.
Likewise, ryoken daitai mae expands on this by forcing us to address basic
timing/hand-foot coordination. Next time you hear the command `yoi’ in your
practice; are training choku-zuki; or doing anything else in hachiji-dachi,
just remember that you are ‘simultaneously training both the beginning and end
of Karate-Do technique.
Over the weekend I had two members of JKA Australia come for private
training. Noel Moralde (who runs a JKA club on the Sunshine Coast) and his wife
Heidi. They had several private karate lessons with me here in Kumamoto
including one at the Kumamoto Budokan, two at my dojo in Uchinomaki, one at
Kokuzou Jinja, and one at my dojo in Ichinomiya.
In sum, the theme of the weekend was ‘how the trinity of
kihon, kata, and kumite collectively—and harmoniously—must lead us towards the
capacity of ichigekki hissatsu’. To do this I taught several critical points: (1) Shisei (posture) of the pelvis,
back and neck; (2) Tachikata
(Stance)—“into the opponent via 'connection' and correct distribution/application of one's body weight”; (3)
Junansei (Softness) for speed and transfer of energy; (4) Koshi no kaiten (Hip rotation—horizontal power); (5) Tai no shinshuku (the contraction
and expansion of the body)—vertical power used 'for momentum' when transferring/driving
one’s vertical axis’ forward; (6)
Ma—for ‘kime’ with every technique/action; (7)
Kakato chushin—“one movement” and maximum drive from terra firma; (8)
Te-ashi onaji—perfect coordination of the hands and feet; and (9) Correct maai: no wasted movement,
only techniques with the right distance to down the opponent in a real fight:
namely "...to always make/set the ‘correct attack position’ (and when attacking, essentially "...the distance and placement of
the feet")".
While I won’t go into
the specifics of the above nine points, as these are for Noel and (and whom he
chooses to share them with), the overall theme was “…everything in budo karate
leads to effective jiyu-kumite and self-defence”. More importantly, anything that doesn’t achieve this is
literally counterproductive in a self-defence situation. Fortunately, this
is why Noel came to my dojo, so we could maximise the training time.
To wrap up, I’d like to say that I really enjoyed meeting Noel and
Heidi. I wish them both the very best in their on-going budo karate development;
moreover, I really hope that they at least learned one thing that will help them to advance their existing karate skills. Over the weekend I saw several major improvements,
which I am sure will snowball in the coming weeks and months to come. Noel and Heidi, you
are always welcome at my dojo. We adamantly hope that you both enjoy your remaining time here
in Nippon. Osu, André.
Noel and Heidi outside my dojo in Ichinomiya (Aso-shi, Kumamoto).
Sasho uken shita ago mae (Heisoku dachi) - Jion kata.
Last week I
was kindly invited by my friend Goto Ryu to train in Fukuoka. Of course I went,
because it meant I could catch up and train with him again. If you haven’t read
my last post about Ryu, who is not only at the very top of the violin world—but also
a superb Shotokan karateka, please click here:http://andrebertel.blogspot.jp/2015/05/ryu-goto-world-famous-violinist-and.html.
I should also say here, that irrespective of everything, he is a really great
guy whom I really like.
Movement 13 of Bassai Dai (Hidari chudan uchi uke -- Migi hiza kutsu).
A private lesson: As it turned out, the karate training
was actually a private lesson for Ryu
under the guidance of Hashiguchi Yuji Sensei (7th Dan JKA) who is a former
JKA World Champion (in men’s individual and team kata). Furthermore, Hashiguchi
Shinobu Shihan (8th Dan JKA) was also present and provided both instruction
and feedback.
Movement 5 of KANKU DAI kata -- Hidari tate shuto chudan uke (Hachiji dachi).
To be honest
I was exhausted before the training began but, surely, not anywhere near as
tired as Ryu must have been (as he was coming to the end of his 2015 Japan
violin recital tour)… What’s more, he had no time to rest before the practice:
as he constantly had to sign autographs for the junior black belts of the dojo.
Needless to say, I was again really impressed by his Karate-Do Seishin. He clearly has budo in his DNA from his
grandfather, who was an 8th Dan in Goju Ryu.
Hashiguchi Sensei explaining movements 23-24 of Bassai Dai
What was covered in the training—“The JKA Sentei gata”: While the practice was not a long one, it covered the four
sentei-gata. Up first was Kanku Dai; followed by Bassai Dai; then Enpi; and
finally Jion. Ryu and I had to do each kata twice, in front of Hashiguchi Yuji
Sensei and Hashiguchi Shihan (to the count and then mugore). Between each kata
corrections were taught, which were certainly very helpful. After
training Hashiguchi Shinobu Shihan and Hashiguchi Yuji Sensei took us for a
nomikai. It was a fun time with much karate discussion and laughs.
Overall, I’d especially
like to thank Ryu very much for inviting me and hanging out; Shimizu Sari San for her
assistance in getting me there (and for the great photos featured in this
article); and both Hashiguchi Shinobu Shihan, and Hashiguchi Yuji Shihan, for
their kind hospitality. I’d like to end by saying that "if you attend one of Goto
Ryu’s violin recitals, you will be absolutely
blown away"; however, know this, behind this extreme talent is that of a
very high level budo karateka, and a really wonderful human being.
Ryu Goto demonstrating a great migi kokutsu dachi/hidari shuto chudan uke (Bassai Dai Kata) in front of Hashiguchi Sensei